Foren-Ăśbersicht Wohnen Wohnen und Leben in der Gemeinde

Wohnen und Leben in der Gemeinde



Beiträge: 15
MOZ - BERICHT vom 21.01.14
Erster Zuwachs Steinhöfels seit 13 Jahren
Steinhöfel (MOZ) In der Gemeinde Steinhöfel leben mehr Menschen als vor einem Jahr. Das geht aus der Einwohner-Statistik hervor, die von der Verwaltung nach dem Jahreswechsel veröffentlicht wurde. In der Gemeinde hat sich damit ein zuvor zwölf Jahre anhaltender Trend des stetigen Bevölkerungsrückgangs umgekehrt. Die aktuelle Entwicklung widerspricht auch der Prognose des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg. 4414 Menschen lebten laut Einwohnermeldeamt am 31. Dezember in der Gemeinde; ein Jahr zuvor waren es nur 4365 gewesen. Im Jahr 2000 waren es noch 4790. Dann setzte ein jährlicher Rückgang ein, ehe die Kurve nun erstmals wieder nach oben zeigt.
Ihren Grund hat die aktuelle Entwicklung in einem deutlich positiven Saldo bei Zu- und Wegzügen, der erstmals seit 2006 zu verzeichnen ist. 241 Menschen kamen im Jahresverlauf aus anderen Orten, nur 181 gingen weg. Zudem gab es, ebenfalls erstmals seit 2006, mehr Geburten (35) als Sterbefälle (34). Vor vier Jahren (24/49) war auch dieses Verhältnis noch ein völlig anderes.
Der stellvertretende Bürgermeister Ralf Artelt sieht eine gestiegene Attraktivität der Gemeinde als Wohnort als Grund für die Entwicklung und führt das Phänomen der "Stadtflucht" an. Der Zuwachs resultiere aus dem Bezug neuer Einfamilienhäuser, aber auch daraus, dass Städter alte Gebäude "aufgemotzt" hätten. Zugute komme Steinhöfel dabei die relative Nähe zu Berlin.
Aufgeschlüsselt auf die einzelnen Dörfer, ergibt sich indes nur für die Hälfte der zwölf Ortsteile ein Zuwachs. Am stärksten (plus 25) fiel er in Beerfelde aus, gefolgt von Arensdorf, Gölsdorf, Neuendorf im Sande (je 11), Behlendorf (10) und Tempelberg (9). Den größten Rückgang habe es in Heinersdorf gegeben, so Artelt.
In Beerfelde sieht der stellvertretende Bürgermeister den "guten Bestand" in der Siedlung mit bezahlbarem Wohnraum als Grund für die Entwicklung. Neuendorf im Sande profitiere von seiner Nähe zu Fürstenwalde. Dort seien verstärkt Einfamilienhäuser entstanden.
Bleibt die Frage, ob die aktuellen Zahlen einmalig sind oder einen neuen Trend begründen. "Ich bin zuversichtlich, dass unser Abwärtstrend nun gestoppt ist", sagt Artelt. Sich in Richtung der 5000-Einwohner-Marke zu orientieren, hält er aber für unrealistisch. Das Amt für Statistik hat für Steinhöfel bis zum Jahr 2030 einen Rückgang auf gut 3900 Einwohner prophezeit. Die Landesbehörde hatte aber auch kein Zwischenhoch für 2013 vorhergesehen.
ENDE MOZ – TEXT

Na da staune man doch wie sich Behlendorf entwickelt hat. Prozentual auf die Einwohner gesehen sind das fast 10% Zuwachs im Jahr. Da haben wir in ca. 2 Jahren Schönfelde mit der Einwohnerzahl überholt und die leisten sich gerade ein Dorfgemeinschaftshaus, obwohl in Beerfelde ein schönes Gemeindezentrum steht. Also liebe Gemeindevertreter stellt euch darauf ein, dass wir in Behlendorf 2016 ein Dorfgemeinschaftshaus haben wollen. Bevor hier sich aber jemand aufregt – DAS IST VÖLLIGER UNSINN !!
Wir geben unseren Anteil gern nach Heinersdorf, die haben derzeit nämlich nicht mal einen Raum für die Seniorenarbeit. Nun soll in Jahr 2014 der größte Teil der Investitionen (laut Zeitung) nach Heinersdorf gehen, hoffentlich ist es auch das was die Bürger von Heinersdorf brauchen und wollen.

Nun mal alle Scherze beiseite, der Artikel zeigt, dass die Gemeinde Steinhöfel immer noch lebenswert ist. Jeder, egal ob Bürger, Ortsbeirat oder Gemeindevertreter sollte dazu beitragen, dass dies auch so bleibt. Eine besondere Verantwortung tragen dabei die Gemeindevertreter, also bitte auch mal über den Tellerrand schauen und verantwortungsbewusste Entscheidungen fällen.

ZurĂĽck zu Wohnen



cron