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Red. Beitrag Herrenhaus contra Gemeinde



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"Redaktioneller Beitrag

Herrenhaus contra Feuerwehrscheune im Ortsteil Heinersdorf der Gemeinde Steinh├Âfel, oder wie Einwohner an der Aus├╝bung Ihrer demokratischen Rechte gehindert werden
Da bisher zu diesem Thema keinerlei echte B├╝rgerbeteiligung stattfand und sich abzeichnet, dass die Mehrzahl der Heinersdorfer B├╝rger, aber auch B├╝rger der umliegenden Ortsteile gegen die Investition von 350.000 EUR in eine Feuerwehrscheune sind, wurde bei der Gemeindevertretung Steinh├Âfel beantragt, eine Befragung zusammen mit der am 25.05.2014 stattfindenden Kommunalwahl durchf├╝hren zu d├╝rfen, um die B├╝rger in den Entscheidungsfindungsprozess einzubeziehen. Da sich in den Ausschusssitzungen bereits abzeichnete, dass die Mehrzahl der Gemeindevertreter einer B├╝rgerbefragung nicht zustimmen w├╝rden, wurde innerhalb von 4 Tagen unter den betroffenen Heinersdorfer B├╝rgern und auch in Nachbarortsteilen ein Einwohnerantrag vorbereitet und dann mit 629 Unterschriften der Verwaltung ├╝bergeben.Trotz, dass sich an dieser Resonanz bereits ablesen l├Ąsst, in welche Richtung der Wille der Bev├Âlkerung bez├╝glich einer Nutzung des Herrenhauses oder der Feuerwehrscheune in Heinersdorf als Dorfgemeinschaftshaus tendiert, wurden auf der Gemeindevertretersitzung haushaltstechnische Beschl├╝sse gefasst, die im Nachhinein nur schwer r├╝ckg├Ąngig zu machen sein werden. Entsprechende Antr├Ąge des Ortsbeirates Heinersdorf, die Tagesordnung in diesen entscheidenden Punkten zu ├Ąndern wurden abgelehnt, mit der Begr├╝ndung man k├Ânne in dieser Sache auch sp├Ąter noch den Haushaltsplan anpassen.
Auch der Beschluss zur Beantragung von F├Ârdermitteln und zur Erstellung eines Bauantrages f├╝r die Scheune wurde durchgewinkt. Bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung wurde von imagin├Ąren Zahlen ausgegangen und nicht nachvollziehbare Vergleiche zwischen Herrenhaus- und Scheunenkosten wurden zur Grundlage f├╝r eine Entscheidung genommen, um den Haushaltsplan schnell und ohne Diskussion sowie ohne B├╝rgerbeteiligung abnicken zu k├Ânnen.
Mein Demokratieverst├Ąndnis und die Vorstellung von einer b├╝rgernahen Verwaltung und Gemeindevertretung wurden in den letzten 3 Wochen durch das ignorante Verhalten dieser Organe dem B├╝rgerwillen gegen├╝ber, in den Grundfesten ersch├╝ttert.
In solch weitreichenden Entscheidungen sollte der Verwaltung und der Gemeindevertretung doch die Meinung der B├╝rger ├╝beraus wichtig sein und es sollte nicht versucht werden, ob nun mit Vorsatz oder aus Unwissenheit, alles zu tun eine B├╝rgerbeteiligung zu verhindern.
Dies tr├Ągt nur weiter zur bereits weit verbreiteten Politikverdrossenheit bei und f├╝hrt dazu, dass sich immer mehr Menschen ohnm├Ąchtig gegen├╝ber der Verwaltung und den gew├Ąhlten Gremien f├╝hlen.

Eileen Sydow"

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